Der Schnee kam viel zu früh. Und obwohl ich nicht glaube, dass er bleiben wird, legt er auf sonderbar lautlose Weise, eine kalte Decke über unser Herz. Die Welt scheint stiller, unser Strahlen gedämpfter, eingehüllt in Watte, die uns trotz ihrer Schönheit frieren lässt. Frieren auf eine Art, die wir tief in unseren Herzen spüren. Und wenn mich jemand anlächelt, dringt die Freundlichkeit nicht durch diese Decke, denn es ist nicht nur der Schnee, der mein Herz kälter werden lässt. Es ist das Vergessen, dass sich langsam in mein Gedächnis stiehlt. Und die Angst. Die Angst davor, dass ich eines Tages nicht mehr weiß wie dein Lachen klingt. Oder wie es sich angefühlt hat, wenn du meine Hand gehalten hast. Es heißt, dass man sich nach einer Weile nur noch an das Schöne erinnert. Ich warte jeden Tag darauf.
4 comments
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Was für Bilder – da friert’s mir gleich…hier liegt zum Glück keinerlei Schnee!
-Kati
Wunderschöne Bilder, wie immer.
Ein sehr schöner Text. <3
deine blider sind immer so wunderschön. lg dee
wunderschöne Bilder 😀